Bioenergiepark München Ost (Co-Invest 2 von 2)

Bei dem Bioenergiepark München Ost handelt es sich um eine Biogasaufbereitungsanlage, die knapp 20 km östlich von München liegt. Die Region rund um Pliening bietet ideale Voraussetzungen für Landwirtschaft und ist daher auch das perfekte Umfeld für eine Biogasanlage. Die in 2006 errichtete Anlage war zu dieser Zeit die erste Anlage in Deutschland, die Biomethan aus nachwachsenden Rohstoffen in das Erdgasnetz eingespeist hat. Seitdem wird am Standort jedes Jahr eine Gasmenge von ca. 41.500 MWh Biomethan produziert. Gleichzeitig wird an dem Standort durch ein installiertes BHKW mit einer Leistung von 526 kW neben Strom auch Wärme hergestellt. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Bayernwerke eingespeist, die erzeugte Wärme wird wiederum zur Beheizung der Fermenter sowie für die Trocknung der Gärreste verwendet. Die Grüngold AG plant den Kauf der Biomethananlage, die aktuell von der BayWa r.e. Bioenergy GmbH geführt und betrieben wird. Im April 2018 wurde daher ein entsprechender Vorvertrag geschlossen, in dem die geplante Übernahme durch die Grüngold AG festgehalten wurde. Dieser besagt, dass die BayWa r.e. Bioenergy GmbH weiterhin die professionelle technische Betriebsführung der Anlage mit vier Mitarbeitern für die Grüngold AG gewährleisten wird. Alle bisherigen Projektbeteiligten wie Substratlieferanten, Direktvermarkter und Gasabnehmer bleiben auch nach der Übernahme bestehen, da sich diese Konstellation in der Vergangenheit bewährt hat. Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die IntelligentEnergy AG & Co. KG mit Sitz in Weilheim. Sie wurde ausschließlich zu dem Zweck gegründet, die im Rahmen der Schwarmfinanzierung eingeworbenen Darlehensmittel an die Grüngold AG weiterzuleiten und die zweckgebundene Mittelverwendung sicherzustellen.

Fundingsumme
391.500 Euro
Finanziert in
2019
Segment
Energie
Anlagestatus
Aktiv
Plattform
Notizen

Hinweis. Die Finanzierung wurde als Co-Funding von den Plattformen "LeihDeinerUmweltGeld" und "Greenvesting" durchgeführt. Das gesamte Fundinvolumen betrug 783.000 Euro. In der Datenbank wird Volumen zunächst 50:50 auf beide Plattformen gesplittet, Anpassungen sobal Detailinformationen vorliegen.

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