Solares Minigrid für die Gemeinde Ejeda auf Madagaskar

In dem im Süden von Madagaskar gelegenen kleinen Dorf Ejeda kann elektrische Energie aktuell nur über ein altes Stromnetz, das von Dieselgeneratoren betrieben wird, bezogen werden. Strom steht nur zu bestimmten Zeiten einer begrenzten Anzahl an Haushalten und zu teuren Tarifen zur Verfügung. Oft müssen die Bewohner deshalb auf Kerzen oder Petroleumlampen zurückgreifen, um Licht zu erzeugen. Dies schränkt nicht nur die Lebensqualität der rund 8.500 Einwohner deutlich ein, sondern bremst die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Dorfes aus. Um diesen Missstand zu beheben, möchte die Autarsys Madagascar SARL im Rahmen dieses Projekts ein solares Minigrid installieren und somit die Gemeinde flächendeckend mit sauberer Energie versorgen. Zu Beginn soll der Großteil der Haushalte, mehrere Schulen, das Rathaus, die Post sowie weitere administrative Einrichtungen, mehrere Gewerbebetriebe, Bars und Restaurants, Hotels und sechs Kirchen sowie ein kleines Krankenhaus mit chirurgischer Abteilung an das Stromnetz angeschlossen werden. Nach der Evaluierung der tatsächlichen Lastdaten soll auch der Rest der Gemeinde angeschlossen oder die Leistung und Kapazität dem tatsächlichen Verbrauch angepasst werden.

Fundingsumme
140.250 Euro
Finanziert in
2020
Segment
Energie
Anlagestatus
Aktiv
Plattform
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